aDJusted ist noch in der Pre-Beta. Alle Versionen auf dieser Seite sind Vorabfassungen für einen kleinen Kreis von Testern: Funktionen können sich ändern oder wieder verschwinden, und nicht alles ist fertig.
- Einstellungen → Allgemein → Updates: Oben steht jetzt, welche Fassung und welcher Build installiert sind. Beim Hinzeigen kommt der genaue Quellstand dazu, und ein Rechtsklick kopiert ihn für einen Fehlerbericht.
- Timecode, REL: Verliert der Decoder beim Scratchen die Stelle auf der Platte und findet sie woanders wieder, springt der Titel nicht mehr mit -- er läuft so weiter, wie die Platte bewegt wird. Gemessen an einer Aufnahme eines Testers: vorher zwölf hörbare Sprünge in zwei Minuten, jetzt keiner.
- Timecode: Das Tempo der Platte wird jetzt bis rund zwölffacher Geschwindigkeit gelesen statt bis vierfacher (Serato-Platte bei 33 Umdrehungen; bei 45 Umdrehungen rund neunfach, mit Traktor-Timecode rund sechsfach), auch bei einem Backspin aus dem Stand. Schnelle Scratches und Backspins folgen damit genauer.
- Einstellungen → Audio: Die Puffergröße lässt sich jetzt je Gerät wählen, von 16 bis 1024 Frames oder wie bisher nach Vorgabe von macOS. Ein kleinerer Puffer verkürzt die Zeit zwischen Platte und Ton beim Scratchen deutlich; knistert es, eine Stufe größer wählen. Ohne Keylock trägt meist auch 32 oder 64, mit Keylock und Stems eher 128 oder mehr.
- Neu: Reloop Neon, mit Mapping und Zeichnung. Die Tasten BANK/DECK wählen eines von vier Decks; Pads, Modus-Tasten, CENSOR, SLIP und SYNC, aber auch Laden und Loop-Größe wirken dann auf dieses Deck.
- Pioneer DJ und AlphaTheta: Die Pads zeigen jetzt die Farbe der Cue. Die Farbnummern sind an einem DJM-S11 gemessen; bisher leuchtete etwa eine rote Cue blau.
- Browser: ⌘-Klick auf einen Spaltenkopf sortiert zusätzlich nach dieser Spalte -- etwa Klick auf BPM, dann ⌘-Klick auf KEY: nach Tempo und bei gleichem Tempo nach Tonart. Als gleich gilt, was gleich dasteht: zwei Titel mit „170.0“ sind gleich schnell, auch wenn ihr Raster 169,98 und 170,02 sagt. Die weiteren Spalten zeigen ihre Stufe im Kopf (KEY ²). Die Spalte KEY ist dafür jetzt sortierbar, nach dem Camelot-Rad.
- Tonart: Tags in Open Key („1m“, „4M“, „7D“, so schreibt Serato sie, wenn es Open Key zeigt) werden jetzt gelesen. Sie erscheinen in der gewählten Schreibweise statt als Rohtext, sortieren nach Tonart und zählen beim harmonischen Auto-Mix mit.
- Sampler-Panel: Bei drei oder vier Decks stehen die Abschnitte in zwei Reihen wie die Decks selbst. Bisher lagen alle in einer Reihe, waren bei vier Decks unten und an den Seiten abgeschnitten, und die Beschriftungen brachen um.
- Zahlen in Sätzen folgen jetzt der gewählten Sprache, etwa „1,46 von 10,67 ms“ auf Deutsch. Die Anzeigen in Browser und Deck (BPM, Pitch, dB) behalten den Punkt, wie Serato und Traktor.
- Titel lassen sich wieder aus der Liste in andere Programme ziehen, etwa auf den Schreibtisch oder in den Finder -- unter macOS 27 kam dort bisher nichts an. Auch auf Deck, Crate und Sampler-Pad kommt der Titel jetzt direkt an, eine Auswahl als Ganzes.
- Timecode, ABS: Unter der Platte springt nichts mehr per Taste -- weder Hot Cue noch Cue-Loop, CUE oder Saved Loop; dort bestimmt die Nadel die Stelle im Titel. Die Pads leuchten weiter, ein leeres Pad setzt einen Cue, SHIFT + Pad löscht. Bisher sprang ein Hot Cue trotzdem und blieb dort stehen.
- HeadacheSound OMNI: Der Plattenspieler mit Timecode über USB wird erkannt. Beim Anstecken fragt aDJusted wie beim CDJ, welches Deck er sein soll, und sein Timecode geht mit auf dieses Deck – auf jedes der vier. Beide Scratch-Fader schneiden den Ton dieses Decks, unabhängig vom Crossfader und mit dessen Kurve. macOS meldet den OMNI als zwei Audiogeräte; aDJusted fasst sie selbst zu einem zusammen, in Audio-MIDI-Setup ist nichts einzurichten. Ein Timecode-Gerät mit nur einem Eingangspaar kann jetzt jedes Deck bedienen, nicht nur A oder C.
- Traktor Kontrol Z1: aDJusted bringt ein Mapping mit, jede Belegung am Gerät gemessen – GAIN, EQ, FILTER und Kanalfader beider Kanäle, CUE MIX, die beiden Cue-Tasten und der Crossfader. Der Z1 sendet nur im MIDI-Modus des Controller Editors von Native Instruments, mit der Vorlage „Default“; MAIN, CUE VOL (im Controller Editor MASTER und HP VOLUME) und MODE wirken nur am Gerät.
- Traktor Kontrol X1 MK2: aDJusted bringt ein Mapping mit, am Gerät gemessen – Hot Cues, FLUX (als Slip), SYNC, CUE und PLAY für beide Decks, die Effekte des Decks auf dem FX-Bereich, Laden und Browsen, und der Touchstrip als Needle Drop für Deck A. Auch der X1 MK2 sendet nur im MIDI-Modus des Controller Editors, mit der Vorlage „Basic“.
- Beat Juggling mit Timecode (REL): Der Startpunkt wandert nicht mehr von Runde zu Runde. Ein Backspin über mehrere Umdrehungen, schneller als der Decoder lesen kann, galt nach einem kurzen Aussetzer auf dem Weg zurück — Staub, ein Kratzer — als umgesetzte Nadel, und der Abstand zur Platte verschob sich um Sekunden. Festgehalten steht der Titel jetzt genau auf der Plattenstelle und setzt beim Loslassen dort ein.
- Auto-Mix wählt tonal passend: Unter den Titeln mit passendem Tempo nimmt er zuerst einen, der zur Tonart des laufenden passt — gleiche Tonart, ein Schritt auf dem Camelot-Rad oder Dur und Moll mit derselben Zahl. Gibt es keinen, zählt wie bisher nur das Tempo.
- MCX8000: SYNC funktioniert jetzt auch auf Deck 3 und 4. Das mitgelieferte Mapping belegte die Taste nur für Deck 1 und 2; eine schon eingespielte Kopie bekommt sie beim nächsten Start dazu.
- Numark Mixstream Pro: Das mitgelieferte Mapping belegt jetzt auch SYNC, nach Numarks eigener Belegung (am Gerät noch ungeprüft).
- Sync-Nachführen bei großem Tempounterschied: Der Weg des Pitch-Reglers wächst nach einer Viertelsekunde. In 0.7.7 lief ein Deck bei +46 % noch Sekunden lang auf ±8 % und sprang dabei mehrmals hörbar.
- Titel über 20 Minuten — durchgehende DJ-Mixe — wählt der Auto-Mix nicht mehr, und sie werden nicht in Stems getrennt. Ein Mix von 101 Minuten belegte mit Stems 11,8 GB Arbeitsspeicher, beim Trennen 18,8 GB, und es kam zu Aussetzern.
- Die Titelliste sortiert 15- bis 35-mal schneller: Das Sortieren bei einem Crate-Wechsel oder einer Suche brauchte in einer Bibliothek mit 30.000 Titeln bis zu 1,4 s, jetzt rund 40 ms. Nach BPM sortiert rückt ein neu erkanntes Tempo nur seine Zeile an ihren Platz, statt die ganze Liste neu zu sortieren — während einer Analyse ruckelte die Liste sonst bei jedem fertigen Titel.
- Serato-Raster auf LAME-MP3s liegen 26 ms früher und damit richtig: Serato zählt bei diesen Dateien den Info-Rahmen als Ton mit, wie rekordbox. Gemessen an über 1600 Titeln mit Seratos Raster; betroffen sind MP3s mit LAME-Kopf, iTunes-MP3s nicht.
- Ein einzelner SYNC-Druck auf ein Deck mit fließendem Raster trifft jetzt die Eins. Gerechnet wurde mit dem Tempo, das das Raster als Ganzes trägt; an der Stelle des Zeigers kann es ein anderes sein, und die Phase lag dann bis zu ein Zehntel Takt daneben.
- Sync-Nachführen richtet beim Einschalten einmal aus, statt einen vorgefundenen Versatz unter einem Achtel Takt eine halbe Minute lang wegzuregeln. An 40 echten fließenden Rastern liegt der Takt danach zu 95 % innerhalb von 3 ms.
- SYNC gleich am Anfang eines Titels: Vor der ersten Eins des führenden Decks fand Sync dort keinen Takt, das Nachführen wartete bis zu dieser Eins und sprang dann um bis zu 77 ms. Jetzt gilt der erste Takt bis an den Titelanfang zurück, und Sync gleicht schon dort an.
- Doppeldruck auf SYNC bei fließendem Raster: Der erste Druck stellt das Tempo nach der BPM-Zahl, das Nachführen nach dem Takt unter dem Zeiger. Bis das Deck auf dem neuen Tempo war, wartete das Nachführen mit dem Ausrichten, und der Takt lag so lange daneben — bei 20 % Unterschied eine halbe Sekunde lang bis 58 ms. Jetzt richtet es beim Einschalten sofort aus und rechnet den Weg ein, den das Deck beim Umstellen des Tempos noch zurücklegt.
- SYNC über den Weg des Pitch-Reglers hinaus: Der Weg wächst jetzt auf die nächste Stufe (±16, ±32, ±64 %), nur für diese Sitzung, wie schon beim Nachführen und bei der Timecode-Platte. Bisher stand nach SYNC auf 89 gegen 133 BPM +49,4 % auf einem Regler mit ±8 %, und Pitch-Anzeige und Regler passten nicht mehr zusammen. Über ±64 % gleicht SYNC nur bis dorthin an.
- Zurück zur Platte nach dem Plattenende: Hat das Ende der Timecode-Platte das Deck auf INT gesetzt, geht es wieder auf REL, sobald die Nadel in den ersten sechs Minuten einer Seite sitzt und die Platte gut eine Sekunde läuft — wie bei Serato. Der Titel spielt an seiner Stelle weiter. Bisher ging es nur von Hand zurück.
- Pad-Lampen im Stem-Modus, neu wählbar (Einstellungen → Bibliothek): „Klassisch“ lässt leuchten, was gilt — oben die Spuren, die zu hören sind, unten nur die auf Solo. „aDJusted“ bleibt wie bisher: alle weiß, ein gedrücktes rot.
- Das Einstellungsfenster ist größer und nutzt seinen Platz: Der Inhalt stand fest auf 700 × 500 Punkten, und bei inzwischen gut dreißig Abschnitten war Scrollen die Regel. Alle vier Reiter stehen jetzt in zwei Spalten nebeneinander, beim Controller die Lernliste rechts für sich, und die langen Erklärungen liegen hinter einem ⓘ neben der Abschnittsüberschrift; Warnungen und Messwerte bleiben sichtbar.
- Beschädigte Musikdateien stehen jetzt in Einstellungen → Bibliothek: wo eine Datei abbricht, was dort in der Datei steht (Datenmüll, Nullbytes, kaputte Rahmen) und was der Decoder gemeldet hat. „Sammlung prüfen“ liest dafür die ganze Mediathek, ohne etwas an den Dateien zu ändern. Die Kopfzeile sagt beim Laden weiter nur, dass ein Titel nicht gelesen werden konnte.
- Phase DJ im Relativmodus: Der Titel springt nicht mehr alle paar Minuten um gut drei Minuten zurück. Phase lässt seine gedachte Platte im Kreis laufen, und aDJusted ist dem Rücksprung bisher gefolgt.
- Die Grenze zwischen Decks und Browser lässt sich nicht mehr verschieben: Die Decks bekommen genau ihre Höhe, der Browser den Rest. Eine früher größer gezogene Deckfläche ist damit wieder auf ihrem Maß.
- Kopfzeile: Die Ausrichtung der Wellenformen ist jetzt ein Schalter „VERTICAL“ wie MIXER und FX, statt eines Ausklappmenüs.
- BPM-Spalte: „∅“ steht jetzt für Titel, in denen die Analyse keinen gleichmäßigen Schlag gefunden hat – Sprache, Hörspiele, Acapellas, Geräusche. aDJusted merkt sich das und rechnet solche Titel beim nächsten Stapellauf oder Laden nicht neu. Kurze Loops unter 30 Sekunden bekommen schon ab acht gleichmäßigen Schlägen ein Tempo; ein Drum-Loop von 5,5 Sekunden bei 173 BPM blieb bisher leer.
- Timecode kommt immer vom Ausgabegerät: In Einstellungen → Audio & DVS steht statt einer eigenen Auswahl für den Eingang nur noch der Schalter „Timecode lesen“. Wechselst du das Gerät, zieht der Timecode ohne Rückfrage mit. Kann ein Gerät keinen Timecode liefern, ist der Schalter ausgegraut, und auf dem nächsten, das es kann, ist er wieder an. Das Signal der Platte zeigt die Signalanzeige jetzt auch, wenn das Deck auf INT spielt; ob das Deck der Platte folgt, entscheidet weiter INT / REL / ABS.
- Controller: Jede angelernte Taste lässt sich umbelegen, etwa die Stems auf ROLL statt Loop Roll. In der Belegungsliste und im Schema ist die Adresse ein Menü mit allen Funktionen. Eine Rückfrage sagt, was die Taste dann statt bisher tut, und die Lampe der Taste zieht mit. Liegt die Funktion schon auf einer anderen Taste, bleibt sie dort auch. Bisher ging es nur über das Neu-Anlernen, und dabei verlor die Taste still ihre alte Funktion.
- Serato-Lucid auf Drum & Bass: Eine Tempokarte, die zwischen 87 und 174 springt, kommt nicht mehr aufs Deck. Dann gilt Seratos klassisches Raster derselben Datei, konstant auf der höheren Ebene. In der Bristol-Crate betrifft das 10 von 29 Karten, darunter vier mit hochlaufendem Intro.
- Controller-Schema: Liegende Regler wie Needle Search, Touch-Strips und Contour werden jetzt liegend gezeichnet. Bisher lag ein großer grauer Kasten quer über dem Gerät, betroffen waren 33 Zeichnungen, etwa die MCX8000 über den Jogwheels. Die Hintergrundflächen der MCX8000 sitzen wieder an ihrem Platz.
- Auto-Mix nach Takten: Der nächste Titel startet jetzt so, dass seine erste Eins — Takt 1, Schlag 1 — genau auf der Eins liegt, an der die Blende beginnt, bei 16 Takten also auf dem 16.-letzten Takt des laufenden Titels. Bisher lag dort irgendein Takt seines Intros.
- Ein Pitch-Fader, der ohne Berührung denselben Wert noch einmal schickt, beendet Sync nicht mehr. Am MCX8000 rauscht der Fader von selbst, und jedes Mal fiel das Deck mitten im Auto-Mix auf die Fader-Stellung zurück — die Taktstriche liefen auseinander. Eine echte Bewegung übernimmt das Tempo wie bisher.
- Bei älteren Rasterkorrekturen zeigen Titelliste und Deck jetzt dieselbe Teilung: Wo in der Korrektur nicht gespeichert ist, ob der Titel halb gezählt wird, gilt überall „nicht halb“ — so, wie das Deck sie schon immer geladen hat. Neue Korrekturen speichern es immer.
- Die Scratch-Ebene rastet ohne Knacken ein und aus, auch auf einem leeren Deck und beim Wechsel auf ein anderes Pad mitten im Scratch.
- Das Fenster „Was ist neu“ zeigt alle Neuerungen vollständig und scrollt, wenn es viele sind — bisher brach es nach zwei Zeilen mitten im Satz ab.
- SYNC blinkt am Controller, solange ein Deck dem anderen nachgeführt wird (zweimal schnell SYNC oder im Auto-Mix); einfaches Sync leuchtet weiter dauerhaft.
- rekordbox-Export: Ein Raster, das aus rekordbox kam, geht jetzt genau so zurück, wie rekordbox es geschrieben hat — auch wenn du nur das Tempo geändert hast. Lag seine Eins knapp hinter dem ersten Takt, kam es bisher einen Takt früher heraus. Ebenso gehen rekordbox' eigene Cue-Zeiten unverändert zurück: ein Cue bei 0,024 s kam bisher als 0,051 s heraus.
- Wer während des Ladens der Bibliothek eine eigene Crate bearbeitet oder einen Titel hineinzieht, verliert keine Titel mehr: Titel, die nur in eigenen Crates standen, fehlten danach bis zum nächsten Laden in der Liste.
- Mitgelieferte Mappings: „weicht von der mitgelieferten Fassung ab“ erscheint nur noch, wenn deine Kopie eine Taste wirklich anders belegt oder eine fehlt — nicht mehr für Tasten, die du zusätzlich angelernt hast, und nicht für das, was die App beim Start ohnehin ergänzt. Der Hinweis ist größer und trägt ein Warndreieck.
- Pitch-Fader am Controller mit Mitnahme: Er übernimmt das Tempo erst, wenn du ihn an die Stellung des Decks schiebst — kein Sprung mehr, wenn Gerät und Software auseinanderstehen, etwa nach SYNC. Wo der Fader am Gerät steht, zeigt der Pitchfader am Bildschirm als blassen Strich.
- Lange Titel und Interpreten im Deck-Kopf laufen durch, statt mit „…“ abzubrechen — so ist immer zu sehen, welcher Titel geladen ist.
- DVS im Relativ-Modus folgt der Nadel: Anhalten, Zurückdrehen und Backspins verschieben die Stelle im Titel nicht mehr gegen die Platte — sie bleibt auf wenige Millisekunden bei der Nadel, Beat Juggling sitzt. Bisher wanderte sie mit jedem Handgriff weiter weg.
- Hot Cues im Takt abfeuern (Einstellungen → Bibliothek → Hot Cues, Standard aus): Ein Hot Cue wartet bei laufendem Deck, bis der andere Titel an derselben Stelle im Takt steht, und beginnt dann genau an seiner Stelle — die Raster liegen übereinander. Die Feinheit ist einstellbar, von 1 Takt bis 1/16 Takt. Gesetzt wird ein Cue weiter genau dort, wo du ihn setzt.
- SYNC mit Timecode: Ein Deck, das die Platte bewegt, gilt jetzt als spielend — ein internes Deck lässt sich auf ein Plattendeck syncen und übernimmt das Tempo der Platte. SYNC auf einem Plattendeck richtet einmal den Takt auf das andere Deck aus; das Tempo bleibt bei der Platte. Bisher passierte bei SYNC unter DVS gar nichts.
- Das Sync-Nachführen springt kurz nach dem Titelanfang nicht mehr in einer Schleife auf 0 — nach einem Hot Cue am Anfang war das als kurzes Stottern zu hören.
- Gesetzte Hot Cues leuchten am Controller wieder in voller Stärke; abgeschwächt sind sie nur in der Oberfläche. Am MCX8000 leuchteten viele Cue-Farben bisher eine Stufe dunkler.
- Neue Entwürfe für Pioneer DJ DDJ-REV1 und DDJ-REV5, gelesen aus Pioneers MIDI-Listen (am Gerät noch ungeprüft). Beim DDJ-FLX4 blättert der Browser-Regler jetzt beim Drehen durch die Liste, statt zu drücken — auch in schon eingespielten Kopien.
- Neues Gerät ohne Mapping: aDJusted fragt beim Anstecken nach — mit einem mitgelieferten Mapping zum Einspielen oder dem neuen Schnell-Anlernen. Du betätigst rund zwanzig Bedienelemente, Fader und Regler erst aus ihrer Ausgangsstellung, und aDJusted leitet den Rest ab (Deck 2 bis 4, alle Pads, EQ Tief). Abgeleitetes ist in den Einstellungen gelb markiert. Am Ende kannst du das Mapping per vorbereiteter E-Mail an uns schicken, damit es mit einem Update allen mit demselben Gerät zugutekommt.
- Sync-Nachführen: Verlangt das andere Deck mehr Tempo, als der Weg des Pitch-Reglers hergibt, wächst der Weg jetzt auf die nächste Stufe, statt still bei ±8 % stehenzubleiben — vorher lief das Deck trotz SYNC ⟳ auseinander. Er wächst erst, wenn der Mehrbedarf eine Sekunde lang steht; ein Scratch oder eine auslaufende Platte am anderen Deck ändert weder den Weg noch den Pitch. Gespeichert bleibt dein eigener Weg.
- Timecode: Die Play-LED am Controller leuchtet jetzt genau so lange wie die Pegelanzeige des Kanals. Vorher hatte sie eine eigene Schwelle und konnte schon dunkel sein, während der Meter noch lief.
- Beatgrid bei halbem Tempo (etwa Drum & Bass auf 87): Beim Vergleich mit Seratos Raster wurde unser eigenes bisher anders gemessen als das aus der Datei — mal verlor es, obwohl es gleich gut saß, mal verdrängte es Seratos Raster, obwohl es auf dem Offbeat lag. Jetzt werden beide auf derselben Feinheit gemessen.
- CUE wie am CDJ, mit eigenem Cue-Punkt statt Hot Cue 1: nach dem Laden bei 0 s, gesetzt nur bei pausiertem Titel, gehalten zum Vorhören — am Controller und mit der CUE-Taste am Bildschirm. Bisher sprang CUE auf den ersten Hot Cue, der oft mitten im Titel lag.
- SYNC-Nachführen: Springt, stoppt oder loopt das andere Deck, bewegt das nicht mehr dieses Deck — es hält nur das Tempo. Auch ein Hot Cue im Takt am anderen Deck bewegt es nicht. Was du an diesem Deck selbst tust — ein Hot Cue, ein Neustart —, richtet es wieder auf die Eins, und ein gehaltenes Pad spielt dabei vom Cue. Lädt das Deck, auf das SYNC eingestellt ist, einen neuen Titel, geht SYNC aus, ohne den Pitch zu ändern.
- Timecode: Ein Hot Cue unter laufender Platte springt nur noch. Bisher spielte er den Titel ab dem Cue mit einem kurzen Stottern zweimal ab.
- Leere Hot-Cue-Pads glimmen am MCX8000 jetzt dunkelgrau statt blassgelb, und keine Cue-Farbe sieht mehr aus wie ein leeres Pad.
- Die BPM im Plattenteller und der Pitch auf den Gerätedisplays zeigen bei einem stehenden Deck wieder das Tempo, mit dem es loslaufen wird. Stand ein Titel an seinem Ende, blieb dort sonst das Tempo der auslaufenden Bremse stehen — etwa 93,0 BPM für einen Titel mit 133,6.
- Apple Music: Eine von Hand exportierte Mediathek wird nur noch vorgezogen, wenn sie mehr als sieben Tage neuer ist als die automatische Library.xml — sonst gilt die automatische.
- Ein Sprung bei stehendem Deck knackt nicht mehr — ein Klick in die Wellenform, ein losgelassener Cue: der Ton gleitet in rund einer Zehntelsekunde auf die neue Stelle. Startet das Deck dabei, etwa mit einem Hot Cue, ist der Übergang wenige Millisekunden kurz.
- Der Kopfhörer hat denselben weichen Begrenzer wie der Master und läuft laut vorgehört nicht mehr über Vollaussteuerung.
- Scratch-Ebene unter Timecode: Hältst du die Platte an, steht das Sample, und der Titel läuft darunter mit seinem Tempo weiter. Vorher lief das Sample nach und der Titel bremste aus.
- Nach einem Start mit Anlauf fehlten bei 0 % Pitch Höhen (−3,5 dB bei 15 kHz), weil die Wiedergabe ein halbes Sample neben dem Raster lag. Sie rückt jetzt unhörbar zurecht.
- Auto-Mix nach Takten: Statt einer Zeit lassen sich 16, 32, 48 oder 64 Takte wählen (Einstellungen → Bibliothek → Auto-Mix). Die Blende beginnt dann auf der Eins des auslaufenden Titels und dauert mindestens 30 Sekunden.
- Zwischen den Transportknöpfen und den Cue-Pads eines Decks liegt jetzt etwas Luft mit einer feinen Linie in der Deckfarbe.
- Belegte Cue-Pads zeigen ihre Farbe gedämpft (65 %), damit sie das Deck nicht mehr beherrschen.
- DVS: Bei manchen Aufsetzpunkten der Nadel fand der Absolutmodus die Stelle auf der Platte lange oder gar nicht. Der Decoder sucht sich jetzt selbst die Stelle im Signal, an der er die Position sicher lesen kann. Und steht die Nadel im Vorlauf vor dem Titel, läuft er bei einem kurzen Aussetzer nicht mehr los.
- ABS: Ein neuer Titel auf einem laufenden Deck übernimmt jetzt die Stelle der Platte, statt von vorn zu spielen.
- Nach „Beatgrids vorbereiten …“ steht das BPM in der Titelliste jetzt auch bei Titeln, die schon in einem früheren Lauf analysiert wurden, wenn das Beatgrid von aDJusted das einzige ist — etwa nachdem Serato- und rekordbox-Raster abgeschaltet wurden. Einmal den Ordner neu vorbereiten genügt.
- DVS: „Kanäle tauschen“ lässt sich jetzt dauerhaft speichern. Nach dem Umschalten fragt aDJusted, ob die Einstellung auch nach einem Neustart gelten soll — bisher stand der Schalter nach jedem Start wieder auf aus.
- Weniger Arbeitsspeicher: Nach der Beat-Analyse belegte aDJusted dauerhaft rund 1,5 GB, die eigentlich schon frei waren. Jetzt bleiben davon gut 200 MB.
- Scratch-Ebene unter Timecode: Die gescratchte Platte zieht den Titel darunter nicht mehr mit — in REL und ABS läuft er mit seinem Tempo weiter und steht nach dem Ausrasten dort, wohin er gelaufen ist. Rastest du kurz nach dem Anhalten der Platte ein, bleibt er stehen; hältst du die Platte an, steht auch das Sample sofort.
- Ein Sprung des Titels unter der Scratch-Ebene (Cue, Censor) knackt bei gedrehtem EQ nicht mehr in der Ebene.
- Pegelanzeigen: Nach „Engine stoppen“ gehen alle Anzeigen aus, auch das Kanal-Meter und die Play-LED am Controller. Die Anzeige der Scratch-Ebene geht beim Auslaufen mit dem Deck aus, und sehr kurze Loops und Rolls zeigen ihren Pegel auch dann, wenn ihre Länge genau im Audiopuffer aufgeht.
- CDJ-3000X: eigenes Mapping und eigene Zeichnung, aus AlphaThetas MIDI-Liste. Bisher griff das Mapping des CDJ-3000.
- Kommt das gemerkte Timecode-Interface zurück, sagt die Kopfzeile das jetzt („ist wieder da — wieder als Timecode-Eingang gewählt“) statt es als neues Gerät zu melden.
- „Geräte neu suchen“ startet eine ausgeschaltete Engine — auch nach einem fehlgeschlagenen Start.
- Mappings: Eine ältere Fassung von aDJusted im selben Ordner bringt gelöschte Tasten nicht mehr zurück.
- Hot Cues aus Serato und rekordbox und Seratos gespeicherte Loops liegen bei MP3s jetzt auf demselben Schlag wie in diesen Programmen. Bisher saßen sie 24 ms (bei rekordbox und LAME-kodierten Dateien 51 ms) dahinter, weil nur die Raster auf die Zeitachse von aDJusted geholt wurden. Ebenso landen Cues im rekordbox-Export jetzt an der richtigen Stelle statt um diesen Betrag zu früh.
- DVS im Absolutmodus: Hältst du die Platte länger als eine Drittelsekunde fest, gilt das nicht mehr als abgehobene Nadel. Kommt die Platte an derselben Stelle zurück, bleibt der Titel, wo er war — auch nach einem Cue oder der Scratch-Ebene. Wer die Nadel woanders aufsetzt, wird weiter dorthin geholt.
- „Halbes Tempo anzeigen“ gilt jetzt auch für aDJusted Remote auf dem iPad — für die Decks und für die Titellisten.
- Jede Aktion an einem Deck macht es zum aktiven Deck für die Leertaste — am Controller und auf dem iPad jetzt auch Pitch, Loops, Filter und Effekte. Nur das Loslassen einer Taste zählt nicht.
- Auto-Mix: Ein negativer Tempokorridor (−3 oder −6 BPM) lässt das Tempo jetzt tatsächlich sinken. Bisher blieb es beim Anfangstempo.
- Schema für 144 weitere Controller und Mixer, für die aDJusted noch kein Mapping mitbringt, darunter der Hercules DJControl T10. „Leeres Mapping anlegen“ im Schema legt ein Mapping an, dessen Tasten du am Bild anlernst. Neu gezeichnet sind auch DDJ-FLX2, DDJ-FLX6, DDJ-SB, MC6000MK2 und Mixstream Pro, deren Mapping schon dabei war.
- DVS im Absolutmodus: Eine im Vorlauf angehaltene Platte lässt beim Anschieben nicht mehr kurz den Titelanfang hören, und ein kurzer Aussetzer in einem Loop am Titelende wirft den Titel nicht mehr aus dem Loop.
- Kommt das gemerkte Timecode-Interface zurück, während „Systemausgang“ gewählt ist, sagt die Kopfzeile jetzt auch, dass der Ton wieder darüber läuft — das tat er schon, die Meldung verschwieg es.
- Raster aus Serato und rekordbox sitzen bei MP3-Dateien jetzt richtig: sie lagen um einige Hundertstelsekunden neben dem Schlag, weil die Programme den Anfang einer MP3 anders zählen als aDJusted. Ein Raster, das dabei vor den Titelanfang fiele, rückt um ganze Takte nach.
- Der Grid-Editor zeigt auf Wunsch alle Raster zugleich: aDJusted rot, Serato blau, rekordbox grün, jedes in einem eigenen Streifen. Ein Klick auf einen Namen in der Legende wählt dieses Raster für das Deck.
- Neue Spalten in der Titelliste: KBPS (Datenrate) und ADDED (hinzugefügt). Ein Rechtsklick auf die Kopfzeile blendet Spalten ein und aus.
- Die Leertaste steuert beim Vorbereiten das zuletzt angefasste Deck 1 oder 2 statt immer Deck 1, erkennbar am dicken Rahmen in der Deckfarbe. Ein Klick ins Deck genügt; leuchtet ein Auto-Knopf, gilt dessen Deck.
- INT, REL oder ABS bleibt je Deck über einen Neustart erhalten. Fehlt beim Start das Timecode-Interface, laufen diese Decks auf INT, bis es wieder als Ausgang und Timecode-Eingang gewählt ist; ein Deck, das gerade spielt, und bei laufendem Auto-Mix jedes Deck bleibt dann auf INT. Nach einem kurzen Aussetzer des Interfaces (bis etwa 30 s) folgt ein REL- oder ABS-Deck wieder der Platte.
- Das Echo beim Ausschalten eines Stems lässt sich je Stem-Art abschalten (Einstellungen → Stems: Echo beim Ausschalten).
- Das halbe Tempo lässt sich in der Anzeige ausschalten: Drum & Bass steht dann mit 175 statt 87,5 da (Einstellungen → Tempo-Anzeige). Raster, Sync und Loops bleiben unverändert.
- Die Pitch-Fader in den Decks und in aDJusted Remote zeigen wie am Gerät: unten schneller, oben langsamer. Die Bereichstasten − und + sind mitgetauscht.
- Die Pegelanzeige eines Decks ist dunkel, sobald sich die Wave nicht mehr bewegt, in der App wie am Controller. Vorher zeigte sie den Ton unter der Abspielmarke weiter an.
- Die Jog-Räder des Reloop Mixon 8 Pro (gemessen) und der Pioneer- und AlphaTheta-Controller mit Schritt-Jogs (gemessen am DDJ-FLX10, bei den übrigen Modellen abgeleitet) liefen rückwärts und viel zu schnell. Bereits eingespielte Controller-Zuordnungen werden beim Start ergänzt, eigene Belegungen bleiben.
- Mehr Tasten für Reloop Mixon 8 Pro (Tempo-Fader, Key Lock, Slip, Pad-Modi, Mixer für Deck 3 und 4), DDJ-FLX10, XDJ-RX3 und DDJ-SX2, am Gerät gemessen.
- Pioneer- und AlphaTheta-Controller bekommen für die Pad-Lampen Pioneers Farbnummern statt der des MCX8000 (gemeldet am DJM-S11). Am Gerät sind die Töne noch nicht bestätigt.
- Schaltet man den Auto-Mix aus, stehen beim nächsten Einschalten wieder alle Titel zur Wahl.
- Ton und Timecode-Eingang gehören auf dasselbe Gerät: Wer in „Audio & DVS“ nur eines davon auf ein anderes Gerät stellt, wird gefragt, und danach wechseln beide zusammen. Vorher startete die Audio-Engine dann nicht.
- Nach dem Loslassen eines Cues steht das Deck wieder genau auf dem Cue-Punkt, auch mit Anlauf — vorher bremste es vom Cue weg aus und stand teils mehrere Sekunden dahinter.
- Ältere Controller-Zuordnungen für Hercules DJControl Inpulse 200/300 und Numark Mixtrack Go werden beim Start berichtigt: Regler auf dem falschen Deck, Pitch auf der feinen Hälfte, vertauschte Tasten.
- Der Phaser ist neu abgeglichen: über eine ganze Bewegung gemittelt bleibt der Kanal bei halbem MIX fast gleich laut (vorher gut 1 dB leiser), die Kerben sind gleich tief, und er hebt höchstens um 1,6 dB an.
- Ein Loop überlebt die Roll-Pads. Wer in einem Loop ein Roll-Pad drückte, verlor ihn: der Loop war danach aus, und der Titel lief weiter.
- Geänderte Auto-Mix-Einstellungen zeigen sich sofort. Übergangszeit, Mindestlänge, Tempo-Schrittweite, Korridor und Schritt-Abstand standen bis zum nächsten Öffnen der Einstellungen auf dem alten Wert.
- Ein Titel aus der Liste lässt sich wieder auf ein Sampler-Pad ziehen. Das Pad hatte still abgelehnt; vom Schreibtisch ging es weiter.
- Am MCX8000 folgen die Effekte dem gezeigten Deck: in der Ansicht von Deck 3 oder 4 bediente man bisher die Effekte von Deck 1 oder 2.
- Grosse Sammlungen ruckeln nicht mehr. In einer Crate mit dreissigtausend Titeln stand der Hauptfaden immer wieder sekundenlang still — beim Wechsel einer Crate, beim Nachfüllen der Metadaten und vor allem beim Analysieren: für jede fertige Datei ging die App die ganze Sammlung durch und normalisierte dabei jeden Dateipfad einzeln. Hundert fertige Dateien kosteten so dreiundvierzig Sekunden, in denen nichts anderes lief; ein Durchlauf über eine ganze Crate waren hochgerechnet Stunden. Jetzt findet ein Titel seinen Platz sofort. Nebenbei verschwinden die Tonaussetzer, die dabei entstanden.
- Die Wellenform läuft wieder gleichmässig durch. Zwei unabhängige Uhren liefen gegeneinander — eine holte die Daten, eine zeichnete —, und wo sie auseinanderfielen, stand das Bild einmal still und sprang danach doppelt. Der Motor meldet jetzt selbst, sobald neue Daten stehen. Dazu wurde der Bruchteil, um den die Kurve zwischen zwei Rasterschritten verschoben gehört, bisher berechnet, aber nie an den Zeichner weitergereicht: die Welle rastete auf ganze Schritte ein, statt stufenlos zu laufen.
- Im Raster-Editor sitzt die Welle jetzt genau dort, wo sie hingehört. Sie war systematisch bis zu dreiunddreissig Millisekunden nach rechts versetzt, während die Rasterlinien darunter exakt gezeichnet wurden — also gerade um den Betrag, um den man dort korrigiert.
- Die Titelliste reisst einen nicht mehr zurück. Wer während eines Hintergrundlaufs von Hand scrollte, wurde immer wieder auf die markierte Zeile gezogen.
- Auf Geräten ohne eigene Zurück-Taste (DDJ-400, DDJ-FLX4, DJM-T1, Inpulse 200 und 300, Kaoss DJ, Omnis Duo) führt ein Druck auf den Browser-Encoder in der Titelliste zurück in den Verzeichnisbaum, statt einen Titel zu laden. Geladen wird dort über die Load-Tasten, die jedes dieser Geräte mehrfach hat.
- Der kleine weisse Punkt, der am Rand des Tellers umlief, ist entfallen.
- Im Auto-Mix reisst der Pitch-Regler nicht mehr am laufenden Titel. Nach jedem Übergang zog er das Tempo in zwanzig Sekunden auf das Ziel des Korridors — gemessen bis zu fünfzehn Prozent, bis der Regler am Anschlag stand, mitten im Titel. Gemeint war ein halbes BPM je Übergang, und dabei bleibt es jetzt. Das Tempo des Abends wandert damit so langsam, wie der Korridor es vorsieht — auch zurück, wenn du zwischendurch von Hand einen Titel mit ganz anderem Tempo auflegst.
- Das Umschalten eines Decks auf REL verschiebt nicht mehr alles darunter. Die Kopfzeile wurde dabei elf Punkte höher, weil das Signalfeld eine andere Grundlinie meldete, sobald das Oszilloskop darin stand — und der Sprung passierte unter dem Finger, der gerade umgeschaltet hatte.
- Titel, die sich nicht laden liessen, laden jetzt. Ob eine Datei ankam, hing an der Abtastrate des Ausgabegeräts: dieselbe Datei spielte am einen Gerät und wurde am anderen als unlesbar abgewiesen. Betroffen war alles, dessen angegebene Länge über den wirklichen Ton hinausgeht — etwa ein ID3v1-Etikett am Dateiende, das im Crate zwei von drei Titeln tragen.
- Zwei Erscheinungsbilder: neben dem gewohnten aDJusted gibt es jetzt „Klassisch“ — graues Gehäuse, gefaste Tasten, schwarze Anzeigefelder mit grüner Schrift. Umschalten in den Einstellungen unter „Erscheinungsbild“.
- Die Decks sind neu geordnet: Auswurf und Titel außen, Signal, BPM und Raster innen — auf Deck 2 und 4 spiegelbildlich. Das Tempo-Raster steht jetzt bündig unter den Pads.
- Neu: Auto-Play. Der Umschalter „Auto-Taste“ in den Einstellungen macht aus Auto einen schlichten Abspieler: die linke Liste von oben nach unten, ohne Überblenden, der Crossfader bleibt in der Mitte.
- Der Raster-Editor zeigt die Cue-Punkte und lässt sie am Quadrat oben verschieben. Ziehen bewegt die Ansicht, ⌘ Ziehen das Raster, ⇧ Klick startet dort. Cues rasten nirgends mehr ein, auch am Deck.
- aDJusted braucht jetzt macOS 15.0 (Sequoia). Die Spurtrennung rechnet auf der Apple-GPU, und ihre Shader lassen sich unter 15 nicht bauen — auf älteren Macs konnte das die App kurz nach dem Start beenden.
- Eine eigene Belegung überschreibt keine andere mehr, wenn die Namen sich nur in Leerzeichen, Bindestrichen oder Groß- und Kleinschreibung unterscheiden — „DDJ 400“ und „DDJ-400“ ergaben dieselbe Datei.
- Das Fenster nach einem Update bleibt kurz: vier Neuerungen, je höchstens zwei Zeilen. Bei einem Tester war es so lang geworden, dass der OK-Knopf unter dem Bildschirmrand lag. Alles Weitere steht hinter dem Link darunter.
- Die Einstellungen bleiben beim Sprachwechsel stehen, statt sich neu aufzubauen. Nebenbei konnte dabei der MIDI-Monitor abgeschaltet werden, während er offen war.
- Die Sprachwahl steht jetzt alphabetisch. „Systemsprache“ bleibt oben, darunter die dreiundzwanzig Einträge nach ihrem eigenen Namen geordnet — bisher standen sie in der Reihenfolge, in der sie entstanden sind, und das war für den Leser keine.
- Auto-Mix hat jetzt einen Tempokorridor: Das Ziel-Tempo steigt alle drei Titel um ein halbes BPM, bis zu einer einstellbaren Grenze über (oder unter) dem Tempo, mit dem der Abend angefangen hat. Bisher lief ein Auto-Mix-Abend in einen Trichter, weil immer der Titel mit dem nächstliegenden Tempo gewählt und dann auf das laufende Tempo gezogen wurde: über zweieinhalb Stunden gemessen lagen 35 von 38 Titeln zwischen 119 und 122 BPM. Außerdem hält Auto-Mix die beiden Decks während des Überblendens jetzt dauerhaft zusammen, statt nur einmal abzugleichen — bei einem fließenden Beatgrid liefen sie über eine lange Überblendung hörbar auseinander.
- Auto-Mix nimmt nur noch Titel, die Sync mit dem Pitch-Regler auch erreicht: höchstens sechs Prozent vom laufenden Tempo entfernt, wobei halbes und doppeltes Tempo als dasselbe gilt. Im Dauerlauf war dem Auto-Mix im 133er-Tempo der Vorrat ausgegangen, und der nächstliegende Titel hatte dann 89 BPM — Sync zog ihn mit fast fünfzig Prozent Pitch auf 133, und die sechs Titel danach liefen zwanzig Minuten lang in eineinhalbfachem Tempo. Jetzt nimmt Auto-Mix lieber keinen Titel: der laufende spielt aus und das Deck bleibt stehen.
- Neben der BPM-Zahl steht jetzt ein Punkt, der sagt, woher das Raster kommt: grau aus der Datei, halb rot und halb petrol aus der eigenen Analyse, orange von Hand korrigiert. Punkt und Zahl werden immer zusammen gesetzt und können sich daher nicht widersprechen. Ein Stapellauf über einen Ordner trägt sein Ergebnis dort gleich ein, wo die Datei kein eigenes Raster mitbringt — sonst bleibt es dabei, dass erst das Laden am Ton entscheidet.
- In den Einstellungen steht jetzt neben jeder Quelle, was du von ihr übernehmen willst: bei Serato und rekordbox je Cue-Punkte und Beatgrid, bei der Musik-App die BPM-Zahl aus dem Tag. Wer seine Raster selbst setzt, kann fremde Angaben also ganz ablehnen — dann gilt nur die eigene Analyse und was von Hand korrigiert wurde. Jede Umschaltung liest die Bibliothek neu ein und wirkt damit auch nachträglich; ein bereits geladenes Deck behält sein Raster.
- Dazu gehört auch Seratos Lautheitsanalyse: abgelehnt misst aDJusted den Pegel selbst — über den ganzen Titel, einmal je Datei und danach gemerkt.
- aDJusted ermittelt die Tonart jetzt selbst aus dem Ton — beim Laden auf ein Deck und im Stapellauf über einen Ordner, einmal je Datei und danach gemerkt. Bisher kam sie ausschließlich aus dem Tag der Datei, also aus der Arbeit eines anderen Programms; wessen Dateien niemand getaggt hat, sah eine leere Spalte. Die Schreibweise ist wählbar: klassisch, Camelot oder beides nebeneinander.
- Sie füllt dabei nur Lücken: steht im Tag schon eine Tonart, bleibt sie stehen. An 34 getaggten Dateien gemessen traf die eigene Erkennung zehn genau und legte zehn weitere eine Quinte daneben — ein Tag aus Mixed In Key oder Serato ist besser als das.
- Gerechnet wird gegen die Kirchentonarten statt nur gegen Dur und Moll: Drum and Bass ist oft modal, und die üblichen Profile greifen dort daneben. An 34 getaggten Dateien gemessen hebt das die genauen Treffer von neun auf dreizehn und drückt die Quinten-Fehler von zehn auf sechs.
- Die gewählte Schreibweise gilt jetzt auch für Tonarten aus dem Tag: wer Camelot eingestellt hat, sieht auch bei fremden Angaben „8A“ statt „Am“. Was sich nicht lesen lässt, bleibt unverändert stehen.
- Die Einstellungen haben jetzt eine Seite für die Lizenz: Stand, Freischalten mit E-Mail-Adresse und Bestellnummer, ein Feld zum Einsetzen einer fertigen Lizenz und die Anzeige der verbleibenden Karenztage. Zum Freischalten gehen nur diese beiden Angaben hinaus; geprüft wird danach ohne Netz. Gesperrt wird noch nichts.
- Eine Lizenz gilt für zwei Macs — Laptop für den Club, Rechner zu Hause. Der Lizenzdienst zählt sie an einer Prüfsumme der Hardware-Kennung, aus der sich weder das Gerät noch sein Name zurückrechnen lässt; sein Name wird nicht übertragen. Die Einstellungen zeigen, wie viele Plätze belegt sind, und geben mit „Anderen Mac abmelden“ einen frei. Der Platz ist sofort wieder zu haben; der abgemeldete Mac verliert den Zugang erst mit dem Ablauf seiner Lizenz — längstens am Ende des bezahlten Zeitraums, plus die vierzehn Tage Karenz. Sofort ginge nur, wenn die App bei jedem Start nachfragen müsste, und das soll sie im Club nicht.
- Der Beatgrid-Editor nutzt jetzt das Fenster aus, statt immer 1040 Punkte breit zu sein: auf einem großen Schirm wird er breiter und die Wellenform höher, bis zu 1800 × 520 Punkten. Bei sechzehn Takten lagen vorher rund 65 Punkte auf einem Takt — zu wenig, um eine Kante zu treffen. Die Untergrenze bleibt, wo sie war, damit er auch im kleinsten erlaubten Fenster (1120 × 760) noch ganz hineinpasst.
- Unter „Lizenz von Hand einsetzen“ steht jetzt die Kennung dieses Mac, mit einem Knopf zum Kopieren. Presse- und Freundeslizenzen laufen nicht über den Lizenzdienst, lassen sich aber trotzdem an einen Mac binden — dafür braucht der Aussteller diese Prüfsumme, und bisher gab es keinen Weg, sie ihm zu nennen. Sie bleibt für denselben Mac immer dieselbe und sagt nichts über das Gerät und nichts über dich.
- Nach dem Bezahlen führt ein Link zurück in die App: er öffnet die Einstellungen bei der Lizenz und trägt die Bestellnummer gleich ein. Die E-Mail-Adresse tippst du trotzdem selbst — sie steht mit Absicht nicht im Link, denn ein weitergereichter Link wäre sonst die ganze Lizenz. Was nicht wie eine Bestellnummer aussieht, wird verworfen statt in das Feld geschrieben.
- Die Lizenz steht jetzt unter Einstellungen → Allgemein statt unter Bibliothek: sie gilt dem Programm, nicht der Sammlung.
- Eine Lizenz endet jetzt mit dem Zeitraum, der bezahlt wurde, und nicht sechzig Tage nach ihrer Ausstellung. Wer kündigt, behält bis zum Ende seines Monats oder Jahres alles — auch den zweiten Mac —, danach ist ohne Karenz Schluss. Die vierzehn Tage Karenz bleiben für den Fall, für den sie gedacht sind: eine Erneuerung, die mangels Netz nicht durchkam.
- Zweiundzwanzig Sprachen. Neben Deutsch und Englisch spricht aDJusted jetzt Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch in beiden Fassungen, Polnisch, Tschechisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Isländisch, Irisch, Griechisch, Türkisch, Japanisch, Koreanisch und Chinesisch in beiden Schriften. Umgeschaltet wird unter Einstellungen → Allgemein, sofort und ohne Neustart; „Systemsprache“ folgt dem Rechner, sofern aDJusted sie spricht.
- Neu: Grundpegel der Decks (Einstellungen → Audio & DVS). Ein heute gemasterter Titel kommt fast am Anschlag aus der Datei, und zwei davon treiben die Anzeige ins Rote, bevor jemand einen Fader angefasst hat — mit −3 bis −12 dB bleibt Luft. Die automatische Pegelanpassung beim Laden eines Titels arbeitet unverändert weiter.
- Ein Titel, der schon einmal analysiert wurde, wartet nicht mehr: sein Raster steht mit dem Auflegen, statt Sekunden später umzuspringen. Die Lautheit wird je Datei einmal gemessen und behalten, und der Tempo-Index liegt beim Start bereit.
- Die Pads am MCX8000 treffen die Farben, die das Gerät wirklich kennt — ausgelesen aus der Farbtabelle des Herstellers. Ein leeres Hot-Cue-Pad wartet in hellem Gelb statt dunkel zu bleiben.
- Neue Belegungen aus den MIDI-Listen der Hersteller: DDJ-FLX6, DDJ-FLX2, DDJ-SB, Denon MC6000MK2, Numark Mixstream Pro und XDJ-700. Ein CDJ-3000 bedient ein Deck, und welches, entscheidet der Anschluss — beim Anstecken wird einmal gefragt.
- MCX8000: SHIFT trägt endlich, was aufgedruckt ist — Cue Loop, Cue löschen, Loop In und Loop Out auf den Decks 1 und 2.
- Zweimal kurz auf SYNC: das Deck folgt dem anderen weiter, Takt für Takt, bis Pitch oder Jog es lösen.
- Ein gehaltenes Hot-Cue-Pad spielt ein stehendes Deck an und hält es beim Loslassen wieder an. Wer währenddessen PLAY drückt, lässt den Titel laufen, statt ihn anzuhalten.
- Laufende Decks lassen sich sperren, damit kein Griff daneben den Titel im Ohr des Publikums ersetzt (Einstellungen → Allgemein). Ohne Sperre wird der laufende Titel jetzt ausgeblendet, statt hart zu verschwinden.
- Ein iPad muss am Mac zugelassen werden, bevor es den Mixer bedienen darf; beide Geräte zeigen dabei denselben Code. Danach verbindet es sich ohne Rückfrage.
- Beatgrid-Editor: der Abspielzeiger läuft durch das Fenster, die Ansicht bleibt stehen, und der Klick hört auf, wenn der Editor zugeht. Ein Titel gilt bis 0,3 Schläge Abstand als gleichmäßig — gemessen an den Korrekturen, die von Hand nötig waren.
- Kleinigkeiten: die Einstellungen zeigen ihre Reiter auch nach einem Sprachwechsel, das Suchfeld hat ein × zum Leeren, die Deck-Uhr zeigt beim Minutenwechsel kein 0:60.00 mehr, und ältere Builds und Handbücher wandern beim Bauen nach build/Archive.
- Geräte werden im laufenden Betrieb verfolgt: ein abgesteckter Audio-Ausgang fällt auf den Systemausgang zurück und kehrt zurück, wenn das Gerät wieder da ist; „Neu suchen“ meldet MIDI komplett neu an.
- Die Leertaste reagiert zuverlässig: gehalten schaltet sie nur einmal, und die Suche gibt die Tastatur wieder frei.
- Protokolle nur mit Einwilligung: neuer Schalter „Protokoll erfassen“ unter Einstellungen → Allgemein → Diagnose, ab Werk aus.
- iPad-App „aDJusted Remote“: VINYL, TAP, Pitch ±0,5 %, Englisch und das neue Logo.
- Die Schema-Ansicht wächst mit dem Fenster.
- „Anlauf und Auslauf wie ein Plattenteller“: ausgeschaltet steht das Deck beim Stop sofort still, nicht nur beim Start sofort auf Tempo.
- TAP: getipptes Tempo für die Effekte, bei offenem Beatgrid-Editor für das Raster (MCX8000, DJM-S11).
- Bluetooth-Controller wie der Numark MixTrack Go lassen sich direkt in den Einstellungen koppeln.
- Die Leertaste startet Deck 1 auch bei offenem Beatgrid-Editor.
- Ein anklickbares Schema für jeden mitgelieferten Controller, dazu 14 neue Mapping-Entwürfe aus den MIDI-Listen der Hersteller.
- Die Controller-Einstellungen merken sich das zuletzt gewählte oder angeschlossene Gerät.
- Die Leertaste funktioniert auch mit „Systemausgang“.
- Der Numark MixTrack Go wacht beim Anstecken zuverlässig auf.
- Der Willkommensdialog fragt nach Updates.
- Die Namen der Bibliotheksquellen folgen einem Sprachwechsel.
- Updates: Suche beim Start und automatisches Laden, beides einzeln abschaltbar.
- Timecode-Vinyl folgt der Nadel auf der Platte, Beatgrids lassen sich im Editor anhören.
- Mapping für den Numark MixTrack Go mit VINYL-Modus, Leertaste als Transport beim Vorbereiten, neues aDJusted-Logo.
- Die Controller-Einstellungen öffnen mit dem angeschlossenen Gerät.
- Der Lineal-Knopf sagt, woher das Beatgrid stammt.
- Mitgelieferte Mappings für elf Controller, beim ersten Start nach Gerät auswählbar.
- rekordbox-Bibliothek lesen und exportieren; jede Quelle bekommt ihre eigene Wurzel im Baum.
- Stem-Trennung: Gründlichkeit wählbar, eine Taste je Stem.
- Eigene Beatgrid-Analyse mit Beat This!: das Audio entscheidet, welches Raster gilt.
- Die App heißt jetzt aDJusted.
- Sync erkennt doppeltes Tempo als gleiches Tempo.
- Crossfader-Kurve mit einem Regler von Slow Cut bis Fast Cut.
- Timecode-Anzeigen mit Signalstärke und Qualität, Eingangspaare frei den Decks zuordnen.
- „Diagnose sammeln“ für Fehlerberichte.
- Externes Mischen: jedes Deck auf eigenem Ausgangspaar für Hardware-Mixer.
- Controller-LEDs: Transport, Kanal-Meter und Platter-Ring am MCX8000.
- Eigene Crates und Ordner mit Drag & Drop, auch vom iPad.
- Stabiler unter Last: flüssigerer Mixer im Auto-Mix, sicherer Ladeweg.
- rekordbox-Export von Playlists und eigenen Crates mit Cues und Beatgrid.
- SHIFT-Zweitmodi der MCX8000-Pads: Cue Loop, Saved Loop, Slicer Loop, Velocity-Sampler.
- iPad-App mit Jogwheels, Pitch-Fadern und Datei-Browser.
- Mapping für den Pioneer DJM-T1 und Traktor-Scratch-Timecode.
- Neue Pad-Modi: Slicer, Loop Roll und Sampler je Deck.
- Automatische Lautstärkeangleichung, Keylock im Auto-Mix, Eject-Knopf.
- Stem-Trennung mit Stumm und Solo auf den Pads, drei Effektplätze je Deck, vier Decks.
- Deutsch und Englisch, Hilfe-Modus und geführter Mapping-Assistent.
Fassungen vor 0.5.6 hießen noch „BassAssassins Player“.